29.11.2011
„cresc...“ vor vollen Häusern

3500 Besucher bei der ersten Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main

„Der Auftakt ist gelungen“, darin waren sich die Veranstalter des neuen Festivals „cresc...“, das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester, einig. 3500 Zuhörer besuchten vom 25. bis 27. November die acht zeitgenössischen Konzerte in vier Spielstätten in Frankfurt und Darmstadt. Zusätzlich gab es ein begleitendes Symposium, Konzerteinführungen und eine Xenakis-Ausstellung. Allein über 800 Hörer verfolgten in der Darmstädter Böllenfalltorhalle das spektakuläre Konzert mit den aufwändigen und äußerst selten aufgeführten Raumkompositionen „Terretektorh“ von Iannis Xenakis und „Gruppen“ von Karlheinz Stockhausen, das alleine drei Dirigenten benötigt. „Wir sind sehr glücklich über die hohen Besucherzahlen und die große Akzeptanz, die das erste cresc...-Festival erleben durfte", so Andrea Zietzschmann, hr-Musikchefin und Managerin des hr-Sinfonieorchesters. Auch Prof. Dr. Herbert Beck, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, merkt an: „Bemerkenswert waren der große Zuspruch im Publikum, der zeigt, dass Frankfurt und die Region ein solches Festival brauchen, und die hohe Konzentration, mit der die Konzertbesucher den Aufführungen folgten“. Roland Diry, Hauptgeschäftsführer des Ensemble Modern, betonte vor allem die „Einzigartigkeit der Zusammenarbeit der Institutionen und beteiligten Förderer“. Große Erwartungen standen am Anfang des neuen Festivals „cresc...“. „Der Hörer muss gepackt und, ob er will oder nicht, in die Flugbahnen der Klänge hineingezogen werden. Der sinnliche Schock muss ebenso eindringlich werden wie der Schlag des Donners oder der Blick in einen bodenlosen Abgrund“, so zitierte Staatssekretär Ingmar Jung in seiner Eröffnungsrede Iannis Xenakis, dessen Konzepte von Musik und Raum im Mittelpunkt der ersten Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main stand.

Die Träger des Festivals cresc....
Hochrangige Kulturinstitutionen hatten sich auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain für „cresc...“ (sprich: kresch) [krE`∫] zusammengefunden: Veranstalter waren das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Finanziell ermöglicht wurde das Festival durch die Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main und der Allianz Kulturstiftung.

Zu Gast bei cresc....
Mit dem Ensemble intercontemporain aus Paris war eines der renommiertesten Ensembles der Neuen Musik unter Leitung seiner Chefdirigentin Susanna Mälkki zu Gast. Aus New York kam das 2003 gegründete JACK Quartet, ein junges Streichquartett, das in den letzten Jahren zu einer der führenden Formationen für das zeitgenössische Repertoire dieses Genres avancierte. Das Berliner Ensemble zeitkratzer führte in seinem typischen Sound zwischen metaphysischem Rauschen und gewalttätigem Noise die elektronischen Kompositionen Xenakis‘ auf ihren Instrumentalcharakter zurück. Die hr-Bigband brachte zusätzlich den Aspekt der Improvisation ins Spiel, ein Terrain auf dem sich auch der energiegeladene Multikünstler Christian Lindberg bewegt. Als Gast-Dirigenten standen Johannes Kalitzke, Matthias Pintscher, Lucas Vis, Pablo Rus Broseta und Paul Fitzsimon am Pult des Ensemble Modern, des hr-Sinfonieorchesters und des IEMA-Ensemble.
Das Konzert der hr-Bigband, 25. November, 22.30 Uhr, im Frankfurt LAB und das Konzert des hr-Sinfonieorchesters und des Ensemble Modern in der Böllenfalltorhalle am 26. November, 19 Uhr, sind im Internet als Videostream sowohl im Arte Live Web als auch unter www.hr-sinfonieorchester.de zu sehen.

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27.9.2011
Neues internationales Musikfestival in der Rhein-Main-Region

Die Region Frankfurt Rhein-Main hat eine neue kulturelle Attraktion: Vom 25. bis 27. November 2011 zeigt das neue dreitägige Musikfestival »cresc... Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main« , wie vital und vielseitig die aktuelle Musik ist. Führende Orchester und Ensembles eröffnen neue Dimensionen von »Musik und Raum« mit acht Konzerten in vier Spielstätten in Frankfurt und Darmstadt. Junge Komponisten aus aller Welt setzen sich mit neuen Werken in Beziehung zu dem Schaffen des innovativen Komponisten Iannis Xenakis (1922-2001), einem »Klassiker« der Neuen Musik. Werkeinführungen, ein Symposium und eine Xenakis-Ausstellung begleiten das Festival, das von nun an alle zwei Jahre die traditionsreiche Bedeutung des Rhein-Main-Gebiets auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik aktualisieren wird.

Die Träger des Festivals cresc...
Hochrangige Kulturträger haben sich für »cresc...« (sprich: kresch) zusammengefunden: Veranstalter sind das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Ermöglicht wird das Festival durch die Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Allianz Kulturstiftung.

Zu Gast bei cresc...
Mit dem Ensemble intercontemporain aus Paris wird eines der renommiertesten Ensembles der Neuen Musik unter Leitung seiner Chefdirigentin Susanna Mälkki zu Gast sein. Aus New York kommt das 2003 gegründete JACK Quartet, ein junges Streichquartett, das in den letzten Jahren zu einer der führenden Formationen für die zeitgenössischen Errungenschaften dieses Genres avancierte. Das Berliner Ensemble zeitkratzer führt in seinem typischen Sound zwischen metaphysischem Rauschen und gewalttätigem Noise die elektronischen Kompositionen Xenakis‘ auf ihren Instrumentalcharakter zurück. Die hr-Bigband bringt den Aspekt der Improvisation mit ins Spiel, ein Terrain auf dem sich auch der energiegeladene Multikünstler Christian Lindberg bewegt. Als Gast-Dirigenten stehen u.a. Johannes Kalitzke, Matthias Pintscher und Lucas Vis am Pult des Ensemble Modern, des hr-Sinfonieorchesters und des IEMA-Ensemble.

Neue Raum- und Klangerfahrungen
Im Zentrum des ersten cresc...-Festivals steht das Werk von Xenakis. Dem Thema »Musik und Raum« hat sich der innovative Komponist und Architekt, der lange Jahre Assistent Le Corbusiers war, auf spezifische Art angenommen: Mathematische, geometrische und architektonische Prinzipien bilden die Grundlage vieler seiner Kompositionen. Werke wie »Alax« für drei Ensembles oder »Terretektorh« für 88 im Publikum verteilte Musiker sprengen die klassische Konzertsituation, heben die räumliche und psychologische Barriere zwischen Musikern und Publikum auf und ermöglichen so eindrucksvolle Raumerfahrungen. Neue Hör- und Klangräume eröffnen auch die Neukompositionen zum Festivalthema der Teilnehmer des Internationalen Kompositionsseminars, einer
weltweit singulären Einrichtung der Internationalen Ensemble Modern Akademie.
In der ersten Arbeitsphase im Februar 2011 hatten die Komponisten aus China,
Deutschland, Island, Slowenien, Ungarn und der Schweiz die Möglichkeit, ihre Werke im direkten Dialog mit dem Ensemble Modern und dem hr-Sinfonieorchester zu entwickeln. Die Ergebnisse werden im Eröffnungs- und Abschlusskonzert des Festivals erstmals zu hören sein.
Medienpartner des Festivals ist hr2-kultur. Alle Konzerte werden aufgezeichnet und gesendet.

Eintrittskarten: Preise und Vorverkauf
Einzelkarten: 12 bis 20,- €, Festivalpass: 75,- €, 3er Abo: 35,- €
Schüler/Studierende/Auszubildende: Festivalpass 40,- €, Einzelkarten die Hälfte. Symposium und Ausstellung sind frei.
Karten-Vorverkauf unter (069) 155-2000 oder unter www.cresc-biennale.de und www.hr-ticketcenter.de und an allen üblichen Vorverkaufsstellen.

Kurzübersicht:

cresc... Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main
25.–27. November 2011
Musik und Raum – Iannis Xenakis


Interpreten:
Ensemble intercontemporain (Paris), Ensemble Modern, Örjan Fahlström, Holger Falk, Paul Fitzsimon, hr-Bigband, hr-Sinfonieorchester, IEMA-Ensemble, JACK Quartet (New York), Johannes Kalitzke, Lillevan, Christian Lindberg, Susanna Mälkki, Matthias Pintscher, Lucas Vis, zeitkratzer (Berlin)

Iannis Xenakis:
Alax, Echange, Kassandra, Keren, Plekto, Terretektorh, Tetras, Tetora

Uraufführungen:
Acht Auftragswerke des 5. Internationalen Kompositionsseminars von Stefan Beyer, Torsten Philipp Herrmann, Balázs Horváth, Stefan Keller, Johannes Motschmann, Shen-Ying Qian, Steingrimur Rohloff und Vito Žuraj und neue Werke von Örjan Fahlström, Christian Lindberg und Miroslav Srnka

sowie Kompositionen von:
Georges Aperghis, Luciano Berio, Elliot Carter, Reinhold Friedl, Michael Levinas, György Ligeti, Thierry de Mey, Matthias Pintscher, Karlheinz Stockhausen, Giacinto Scelsi u.a.

Veranstaltungsorte:
hr-Sendesaal, Hessischer Rundfunk, Frankfurt, Bertramstraße 8
Frankfurt LAB, Frankfurt, Schmidtstraße 12
Böllenfalltorhalle, Darmstadt, Nieder-Ramstädter Straße 170
603qm, Darmstadt, Alexanderstraße 2

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20.7.2011
cresc... Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main

Neue Dimensionen von Musik und Raum
25. bis 27. November 2011

Ein crescendo ungeahnter Klänge: Die Region Frankfurt Rhein Main verwandelt sich vom 25. bis 27. November 2011 in eine Hochburg der Gegenwartsmusik. Das neue Festival „cresc... Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main“ bündelt die Kräfte hochklassiger Kulturinstitutionen. In acht Konzerten an verschiedenen Spielstätten in Frankfurt und Darmstadt präsentieren das Ensemble Modern, das hr-Sinfonieorchester, die hr-Bigband und das IEMA-Ensemble sowie hochkarätige Gastensembles ein breites Spektrum der Musik der Gegenwart von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen jüngerer Komponisten: Neues und neu zu Hörendes.
Die erste Ausgabe des vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiierten und ermöglichten Festivals des Ensemble Modern und des hr-Sinfonieorchesters in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Internationalen Ensemble Modern Akademie widmet sich dem Thema „Musik und Raum“. Die beiden Dimensionen werden in neue ungewohnte Zusammenhänge gebracht und dem Publikum so überraschende Hörerlebnisse eröffnet. Im Zentrum des Festivals steht in seiner Doppelbegabung als Komponist und Architekt Iannis Xenakis. Werke wie „Alax“ für drei Ensembles oder „Terretektorh“ für 88 im Publikum verteilte Musiker sprengen die klassische Konzertsituation, heben die räumliche und psychologische Barriere zwischen Musikern und Publikum auf und ermöglichen so eindrucksvolle Raumerfahrungen. Neue Hör- und Klangräume eröffnen auch die Neukompositionen zum Festivalthema der Teilnehmer des Internationalen Kompositionsseminars, einer weltweit singulären Einrichtung der Internationalen Ensemble Modern Akademie, ermöglicht durch die Allianz Kulturstiftung. In der ersten Arbeitsphase im Februar 2011 hatten die Komponisten aus China, Deutschland, Island, Slowenien, Ungarn und der Schweiz die Möglichkeit ihre Werke im direkten Dialog mit dem Ensemble Modern und dem hr-Sinfonieorchester zu entwickeln: Klangeffekte, Techniken und Konstellationen konnten erprobt, neue Impulse verarbeitet werden. Die Ergebnisse werden im Eröffnungs- und Abschlusskonzert des Festivals erstmals zu hören sein.

Mit dem Ensemble intercontemporain aus Paris wird eines der traditionsreichsten Ensembles der Neuen Musik unter Leitung seiner Chefdirigentin Susanna Mälkki zu Gast sein. Aus New York kommt das 2003 gegründete JACK Quartet, ein junges Streichquartett, das in den letzten Jahren zu einer der führenden Formationen für die zeitgenössischen Errungenschaften dieses Genres avancierte. Das Berliner Ensemble zeitkratzer führt in seinem typischen Sound zwischen metaphysischem Rauschen und gewalttätigem Noise die elektronischen Kompositionen Xenakis‘ auf ihren Instrumentalcharakter zurück. Die hr-Bigband bringt zusätzlich den Aspekt der Improvisation mit ins Spiel, ein Terrain auf dem sich auch der energiegeladene Multikünstler Christian Lindberg bewegt. Als Gast-Dirigenten stehen Johannes Kalitzke und Matthias Pintscher am Pult des Ensemble Modern, des hr-Sinfonieorchesters und des IEMA-Ensemble.

Das Konzertprogramm des Festivals wird ergänzt durch ein Symposium, das in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main stattfindet, sowie eine Ausstellung der Bayerischen Architektenkammer, die in Zeichnungen, Fotografien, Partituren und musikalischen Skizzen die Symbiose von Architektur und Musik im Schaffen Xenakis‘ anschaulich macht.

Vorverkauf ab 01.08.2011 unter www.cresc-biennale.de und www.hr-ticketcenter.de

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2.2.2011
Internationales Kompositionsseminar im Rahmen von cresc...

Am 8. Februar 2011 startet das Internationalen Kompositionsseminar 2011 der Internationalen Ensemble Modern Akademie, gefördert von der Allianz Kulturstiftung, das diesjährig erstmals in Zusammenarbeit mit dem hr-Sinfonieorchester stattfindet. Acht international ausgewählte Komponisten können ihre Arbeiten in einem außergewöhnlichen Setting erproben: In zwei Projektphasen werden die kompositorischen Entwürfe in einer Art »Try-out« zunächst erprobt und entwickelt und nach einer Ausarbeitungszeit von neun Monaten in einem zweiten Schritt einstudiert und zur Aufführung gebracht. Die kompositorischen Ideen der Komponisten können im direkten Austausch mit den Instrumentalisten des Ensemble Modern und des hr-Sinfonieorchesters erprobt werden. Weitere wertvolle Impulse resultieren aus dem Dialog der Seminarteilnehmer. Geleitet wird das Kompositionsseminar vom Dirigenten und Komponisten Johannes Kalitzke.
In seiner fünften Auflage ist das Kompositionsseminar erstmals eingebunden in die neue Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main cresc... des Ensemble Modern und des hr-Sinfonieorchesters in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Das dreitätige Festival vom 25.-27. November 2011, gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, stellt in diesem Jahr unter dem Motto »Musik und Raum« das Werk des Komponisten, Architekten und Wissenschaftlers Iannis Xenakis in den Vordergrund. In Konzerten in Frankfurt und Darmstadt präsentieren das Ensemble Modern, das hr-Sinfonieorchester, die hr-Bigband und internationale Gastensembles u.a. Werke von Xenakis sowie die Uraufführungswerke der Teilnehmer des Kompositionsseminars, die sich ebenfalls in verschiedenen Ansätzen und Positionen mit der Wechselwirkung von »Musik und Raum« auseinandersetzen.
Durch die Einbindung des Kompositionsseminars in die Biennale cresc... ergibt sich für die Komponisten die Möglichkeit, die kompositorischen Experimente und Evaluierungen neben dem Ensemble Modern auf einen weiteren Klangkörper, das hr-Sinfonieorchester, auszudehnen. Den europaweit ausgewählten Komponisten (Stefan Beyer, Torsten Philipp Herrmann, Balázs Horváth, Stefan Keller, Johannes Motschmann, Shen-Ying Qian, Steingrimur Rohloff und Vito Zuraj) aus Ungarn, Island, Slowenien, China und Deutschland steht damit ein nahezu unbegrenztes Spektrum klanglich-räumlicher Entwürfe zur Verfügung. Auch zwei Dirigenten (Samy Moussa aus Kanada und Pablo Rus Broseta aus Spanien) gehören zu den Seminaristen.

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201125.–27. November 

© cresc biennale 2011